Dresden 1945 - Mythos und Realität (1/2)
BackDie "Schlußmeldung des Höheren SS- und Polizeiführers Elbe" ist das einzige amtliches Schriftstück der damaligen Zeit, welches exakte Zahlen angibt; alle anderen Primär- oder Sekundärquellen berufen sich auf nicht belegte Augenzeugenberichte oder Vermutungen. In der »Schlußmeldung über die vier Luftangriffe auf den LS-Ort Dresden am 13., 14. und 15. Februar 1945 des Höheren SS- und Polizeiführers Elbe« heißt es unter Punkt E: "Personen schäden. Bis 10.3.1945 festgestellt: 18.375 Gefallene, 2.212 Schwerverwundete, 13.718 Leichtverwundete... Die Gesamtzahl der Gefallenen einschl. Ausländer wird auf Grund der bisherigen Erfahrungen und Feststellungen bei der Bergung nunmehr auf etwa 25.000 geschätzt." Im Dezember 1993 wurden vom Stadtarchiv Dresden bisher unerschlossene Akten aufgefunden. Es handelt sich hierbei um die Bestattungslisten der städtischen Friedhöfe, die - deutsche Gründlichkeit - auch nach dem Chaos der Februartage penibel geführt wurden. Demnach wurden auf den beiden Hauptfriedhöfen bis zum 12.Juli 1945 insgesamt 21.271 Leichen registriert. Der Dresdner Stadtarchivar Friedrich Reichert schreibt weiter: "Für die Zahl der Bestattungen auf anderen Friedhöfen liegen lückenhafte Belege vor. Die Zahl dürfte kaum 2.000 überschritten haben... Bahauptungen, daß unter den Trümmern noch zehntausende Tote lägen, erwiesen sich als nicht richtig... Es ergibt sich somit die Gesamtzahl von rund 25.000 Opfern der Luftangriffe auf Dresden zwischen dem 13. Februar und dem 17. April." Die Dresdner Stadtverwaltung hat im Dezember 1994 dem Autor gegenüber erklärt, sie werde diese Zahlen nicht in der Öffentlichkeitsarbeit verwenden. Verständlich. Zu krass wird die Geschichtslüge vom einzigartigen Schicksal Dresdens dementiert, die die Basis für die ganzen Staatsfeierlichkeiten ist. Mit der ermittelten Opferzahl liegt Dresden gleichauf mit Hamburg. In einer Aufstellung des Anteils der durch Bomben zerstörten Wohnungen nimmt Dresden mit 60 Prozent lediglich den 22. Platz ein (davor liegen z.B. Düren mit 99,2, Bocholt mit 89, Köln mit 70 Prozent). Addiert man die Gesamttonnage der während des 2. Weltkriegs abgeworfenen Bombenlast, liegt Dresden (7.000) weit hinter Köln (44.700), Essen (37.900), München (27.000) und Leipzig (11.600 Tonnen). Blickt man über Deutschland hinaus, wird die Ungeheuerlichkeit des Dresden-Mythos erst richtig klar: In Dresden kamen 25.000 Tote auf 630.000 Einwohner, in Leningrad 700.000 auf 2 Millionen.
Category: News
Uploaded: October 9th, 2008 @ 9:16 am
Author: DresdenRealitaet
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Tags: bombardierung bombenholocaust dresden gedenken lüge mythos nazi npd propaganda
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